Axel Kober bleibt

Generalmusikdirektor

Axel Kober hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein bis zum Sommer 2024 um weitere fünf Jahre verlängert. Im Leitungsteam von Generalintendant Christoph Meyer setzt er seine erfolgreiche Arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmoni¬kern und dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein fort.

Christoph Meyer: „Axel Kober prägt als Generalmusik¬direktor seit 2009 die Deutsche Oper am Rhein durch seine Arbeit entscheidend und ist als einer der herausragenden Künstler seines Fachs ein inzwischen national und international sehr gefragter Dirigent. Für mich persönlich ist er einer meiner wichtigsten Wegbegleiter und ich bin sehr glücklich, dass durch seine Vertragsverlängerung das hohe musikalische Niveau dieses Hauses auch für die nächsten Jahre garantiert bleibt.

In dieser Spielzeit setzt Axel Kober vor allem mit der Neuproduktion von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ entscheidende Akzente: In Düsseldorf und Duisburg studiert er den gesamten Zyklus mit beiden Orchestern – den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmo¬nikern – und unterschiedlichen Sängerbesetzungen ein. Begonnen hatte er die Spielzeit mit einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts – Alban Bergs „Wozzeck“ in der Inszenierung von Stefan Herheim; beschließen wird sie mit der musikalischen Leitung für Martin Schläpfers Ballett „Schwanensee“. Mit den beiden renommierten Orchestern arbeitet er regelmäßig auch als Konzertdirigent zusammen – mit den Duisburger Philharmonikern seit Februar 2017 in der Funktion des Chefdirigenten.

Die Deutsche Oper am Rhein bleibt musikalische Heimat für Axel Kober, während er auf internationalem Parkett als Gastdirigent gefragt ist: Seit Sommer 2013 dirigiert er bei den Bayreuther Festspielen – 2018 ist er dort wieder mit Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ zu erleben. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Staatsoper Hamburg, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Opernhaus Zürich und der Wiener Staatsoper. Dort wird Axel Kober im Januar 2019 erstmals den kompletten „Ring des Nibelungen“ dirigieren.

Bühnenzauber: Petruschka

und „LÉnfant et le Sortilèges

Die Bilder- und Bühnenzauberer der „Zauberflöte“ mit neuem Programm: „1927“ zeigt Igor Strawinskys „Petruschka“ und Maurice Ravels „L’Enfant et les Sortilèges“

Nach ihrem weltweiten Erfolg mit Mozarts „Die Zauberflöte“ zeigen die großen Bilder- und Bühnenzauberer der britischen Theatergruppe „1927“ Suzanne Andrade, Esme Appleton und Paul Barrit in ihrem neuen Programm gleich zwei Stücke: Am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr ist im Opernhaus Düsseldorf Premiere für die in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin entstandene Neuinterpretation von Igor Strawinskys Ballett und Konzertstück „Petruschka“ und Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“.

Wie in einem zum Leben erweckten Bilderbuch verschmelzen auf der Bühne Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen. Die verzauberten Gegenstände aus Ravels Kurzoper führen ein verblüffendes Eigenleben und weisen in schier unendlicher Wandlungsfähigkeit das ungestüme Kind in seine Grenzen.

Nicht mit Tänzern sondern mit Akrobaten erweckt „1927“ Strawinskys „Petruschka“ auf der Bühne zum Leben: In einer überraschenden Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil wird die berührende Geschichte der zum Leben erweckten Jahrmarkt-Puppen erzählt. Die international renommierten Akrobaten Tiago Fonseca, Pauliina Räsänen und Slava Volkov ziehen die Zuschauer mit einer Mischung aus Equilibristik, Luft- und Clownakrobatik mitten hinein ins bunte Jahrmarktstreiben.

Unter der musikalischen Leitung von Marc Piollet sind in „L’Enfant et les Sortilèges“ Kimberley Boettger-Soller, Marta Márquez, Romana Noack, Adela Zaharia alternierend mit Elena Sancho Pereg mit zahlreichen weiteren Mitgliedern des Ensembles zu erleben. Es singen überdies der Chor der Deutschen Oper am Rhein sowie der Kinderchor der Akademie für Chor und Musiktheater, und es spielen die Düsseldorfer Symphoniker.

Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf: Fr 09.03., 19.30 Uhr (Premiere) | Sa 17.03, 19.30 Uhr | Sa 24.03., 19.30 Uhr | Fr 06.04., 19.30 Uhr | Di 24.04., 19.30 Uhr | Sa 28.04., 19.30 Uhr | Mi 02.05, 19.30 Uhr | Fr 04.05., 19.30 Uhr | Sa 12.05., 19.30 Uhr | Mo 21.05., 18.30 Uhr

Opernwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf: Di 06.03., 17.00 Uhr

Tickets im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und über www.operamrhein.de

Oper und Ballet am

Rhein im März 2018

Oper und Ballett am Rhein im März 2018

Sa 03.03. – 19.00 Uhr 9. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung 2018: Unter der musikalischen Leitung von Sascha Goetzel präsentieren Lea Desandre, Elsa Dreisig, Bogdan Baciu, Regula Mühlemann, Brenda Rae, Brian Jagde, Nicholas Brownlee, Leonardo Capalbo, Dorottya Láng, Michele Angelini und Adela Zaharia Glanzstücke aus dem Opernrepertoire. Es spielen die Duisburger Philharmoniker, Holger Wemhoff moderiert.

Di 06.03. – 17.00 Uhr Opernwerkstatt „Petruschka/L’Enfant et les Sortilèges“: Probeeindrücke und ein Einführungsgespräch mit dem Produktionsteam über die Hintergründe und Inszenierung des Stückes. Opernhaus Düsseldorf – Eintritt frei

Fr 09.03. – 19.30 Uhr PREMIERE: „Petruschka/L’Enfant et les Sortilèges“ von Igor Strawinsky/Maurice Ravel im Opernhaus Düsseldorf in der Inszenierung der Theatergruppe „1927“

Sa 10.03. – 19.30 Uhr Otto Nicolai: „Die lustigen Weiber von Windsor“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf – Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

So 11.03 – 11.00 Uhr Liedermatinee: Bariton Bogdan Baciu, begleitet von Stephen Harrison am Klavier, interpretiert Robert Schumanns „Kerner-Lieder“ und „Dichterliebe“. Im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses – Eintritt 12,00 Euro

Mi 28.03 – 18.00 Uhr Opernwerkstatt zu Richard Wagners „Siegfried“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf: Probeeindrücke und ein Einführungsgespräch mit dem Produktionsteam über die Hintergründe und Inszenierung des Stückes im Opernhaus Düsseldorf – Eintritt frei

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